Anwendung durch die Gewerke Tischler/Schreiner, Maler, Glaser, Zimmerer und andere. Ausführung von vorbeugenden und aktiven Reparaturmaßnahmen.
Holz ist ein beliebtes und auch bewährtes Baumaterial. Es gehört zu den nachwachsenden Rohstoffen. Jahrhundertealte Bauteile aus Holz an Schlössern, alten Bauernhäusern, Brücken und anderen Bauwerken sind eindeutiger Beweis für die Langlebigkeit. Der Erhalt der Holzteile ist von verschiedenen Faktoren abhängig:
Das Zusammenwirken verschiedener Faktoren führt immer wieder zu den gleichen erkennbaren Schadensbildern:
Ein einfaches Überstreichen ohne gründliche Vorbehandlung ist nur ein kurz wirkender Schutz, da mögliche Ursachen für entstehende Schäden kaschiert werden.
Hauptursache der Holzschäden sind offene Fugen.
Fugen sind nicht nur im Stoßbereich von Längs- und Querholz zu
verstehen. Auch eingesetzte Querholzdübel, Harzgallen,
natürliche Holzrisse usw. fallen darunter.
Bereits kleinste unauffällige Risse (Kapillarfugen) lassen Feuchtigkeit eindringen. Die Feuchtigkeit wird vom Holz gespeichert. Auftreffende Sonneneinstrahlung heizt das Holz auf. Es entsteht Wasserdampfdruck, der nach außen entweichen will. Durch die Kapillarfuge ist ein rasches Entweichen des Dampfes nicht möglich. Der Dampf drückt von innen gegen die Farbschicht und löst diese über einen gewissen Zeitraum vom Holz ab. Es entstehen Farbabplatzungen, Risse vergrößern sich. Weiteres Wasser kann ins Holz einziehen. Pilze dringen ein und zersetzen das Holz von innen heraus.
Bildbeispiele aus der Praxis (Anklicken zum Vergrößern):
Ergänzend dazu verweisen wir auf das BFS-Merkblatt Nr. 18, in dem das entsprechende Verfahren empfohlen wird.
Angebotene Pflegemittel und Fugensiegel können nur bei mehrmaliger jährlicher Anwendung Ihren Zweck erfüllen.
Eine zufriedenstellende Lösung ist eigentlich nur erreichbar, wenn die Hauptursache, die offene Fuge, dauerhaft beseitigt wird. Hierzu bieten wir die entsprechenden Systeme an.
Die vorbeugende Instandsetzung kommt im einfachen Fall bei Renovierungsanstrichen zum Einsatz. Hier wird nach dem Abschleifen und vor dem weiteren Anstrich der Bauelemente ein Arbeitsschritt eingefügt. Alle möglichen Stellen werden mit dem RENOVAID Sanierungssystem behandelt. Hierbei kann auch frei über den Umfang der Arbeiten entschieden werden.
Die aktive Reparatur kommt bei bereits entstandenen
Beschädigungen zum Tragen. Kleine bis große Schäden
lassen sich mit dem gleichen System wirtschaftlich und vor allem
dauerhaft instandsetzen. Werfen Sie doch einen Blick in unsere Bildergalerie.
Dort finden Sie Beispiele aus der Praxis.
Gerne beantworten wir auch persönlich Ihre Fragen.